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 Wann ist Internatsberatung "hilfreich"?
 
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Unter welchen Voraussetzungen wird Internatsberatung als "hilfreich" empfunden? Kritisch-ablehnende Berichte über einzelne Institute, die in Verbraucherportalen zahlenmäßig stark vertreten sind, erhalten oft die User-Beurteilung "nicht hilfreich". Beschreibungen, die sich ausgewogen und neutral geben oder gar begeisterte Zustimmung signalisieren, werden dagegen überwiegend mit den Prädikaten "hilfreich" oder "sehr hilfreich" bewertet.

Vor allem solche Zeitgenossen, die sich von Erfahrungsberichten ehemaliger Schüler oder Eltern eine Orientierung bei der Auswahl des richtigen Internats erhoffen, reagieren auf negative oder stark relativierende Einschätzungen einzelner Institute bzw. der Internate allgemein oft verstört oder sogar aggressiv. Das spüren wir auch in unserer Beratungsarbeit. Stichwort: Beratungsresistenz. Offensichtlich müssen viele erst ihre eigenen (schlechten) Erfahrungen machen, um einzusehen, dass die schöne (Schein-)Welt der Privatschulen und Luxusinternate erhebliche Schattenseiten aufweist (siehe die Beispiele und Berichte, die Sie auf der Bildleiste rechts per Klick auf die Bildsymbole aufrufen können).

Unser Rat: Lassen Sie sich von den Medienkampagnen sowie der (Schleich-)Werbung der Internatsvermittler und Privatschulverbände nicht einlullen. Nutzen Sie bei der Internats-auswahl  auch solche Erfahrungen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht in die Kategorie "hilfreich" und "sehr hilfreich" zu fallen scheinen, die Ihnen aber - weil sie ehrlich und realistisch sind - viele Enttäuschungen und unnötigen Ärger ersparen können.

Viele Grüße
 
Internatsberatung der AVIB gemn.e.V.
Ulrich Lange
Geschäftsführer
 

Internats-Illusionen (1)

 

Die rosarote Welt des schönen Scheins...

 

Wer glaubt, dass erwachsene Menschen die geeignete Umgebung für ihr Kind nach besonders vernünftigen Gesichtspunkten aus- suchen, täuscht sich. Die Eltern neigen offensichtlich noch stärker als ihr Nachwuchs dazu, sich vom schönen Schein  romantischer Gebäude oder irgendwelchen Ausstattungs-Gimmicks  blenden zu lassen. Sehen Sie selbst:

  1. "Das Bemühen um Leistung wurde unglaublich beschleunigt"...(Huidibui!)
  2. Ein ehrwürdiger Ort - wie geschaffen für modernes Lernen
  3. Internatsmakler Kulessa präsentiert seine "Harry-Potter-Kollektion"
  4. Familie B. begutachtet das prächtige College in England...

 

Doch nach zwei Jahren im Nobelinternat (und 60.000 € Schulgeld) dann das!

 

Jaja, die Welt, sie will betrogen sein und gerne lügt auch selbst sich in die Tasche, wer ratlos ist und der Erziehung Mühen scheut. Der Witz ist nämlich...

 

...dass der ganze Aufwand nicht zu besseren Schulleistungen verhilft.

Im Gegenteil: "Schöner Lernen im Schloss-Ambietene" führt dazu, dass die "Privilegierten" ihre Leistungsbereitschaft verlieren! Kann man hier nachlesen:

"Viel hilft viel!" - Das glauben nur Dummköpfe. Wissenschaftliche Studien belegen jedoch das Gegenteil:

Drum ist auch die Wirtschaft gegen Extra-Schulen für die Elite. Siehe:

Und die Eltern hochleistender Schüler, die nicht verhaltensgestört sind, denken genauso. Siehe:

Wer hohe Leistungsbereitschaft wecken und erhalten will, muss bei der Erziehung ansetzen. Siehe:


Internats-Illusionen (2)

Teure Internate haben die besseren Schüler...

denken sich z.B. "bommel2000", die "neuen Gentlemen" vom "Gentlemens-Club" oder die Schülerin Katharina ( Interview "Panorama" ).

Und das dachten sich wohl auch... Arndt R...  Agnes M....   Chiara Ohoven...  cookie21...  die SPD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft... Vanni... die Schülereltern des katholischen Norbert-Gymnasiums Knechtsteden mit angeschlossenem Elite-Sport-internat... die Verant- wortlichen des HSV-Fußball-Internats... die "Zielgruppe" der Sächsischen Landesschule für Hochbegabte "St. Afra" in Meissen...  die Schülereltern der Eliteschule des Sports und Eliteschule des Fußballs "Friedrich Ludwig Jahn" in Potsdam, die Schülereltern der Odenwaldschule... oder des Landschulheims Burg Nordeck... die ausländischen Schüler im Salem-"International"-Colleg... der Grovesmühle-Schüler "dash333"... und - wie ungezählte weitere Leidtragende - die Verfasserin der nachfolgenden (anonymisierten) Zuschrift vom 13.07.2011 .

Dabei muss man sich schon sehr wundern, wie leicht Eltern und Schüler noch immer dem Märchen von der "Besseren Alternative zum öffentlichen Schulsystem" oder der "Kaderschmiede mit Karrieregarantie" auf den Leim gehen. Denn Probleme mit der Auswahl ihrer Kundschaft haben Salem & Co. seit ihrer Gründung. Und spätestens ab den 1970er-Jahren sind die Blütenträume von der Internats-Elite bei den größten Internats-Anbietern in Deutschland, sowohl der evangelischen Kirche als auch der katholischen Konkurrenz, ausgeträumt! Um so lächerlicher,  dass die käufliche Journaille immer wieder mit angeblich neuen Nachfragemotiven wie dem  "Streben nach Elitezugehörigkeit in Krisenzeiten" hausieren geht.

Doch diese Schönfärberei trifft auf ein elementares Bedürfnis derjenigen, die "was Besseres" sein wollen, ohne selbst zu den Besseren zu gehören. Wer selbst nichts leistet, verbirgt dies gern hinter der Kritik an den angeblich so schlechten öffentlichen Schulen und gibt sich anspruchsvoll. So sammelt sich in den Internaten nicht "der besseren Schüler", sondern vor allem eine verwöhnte, hochnäsige, sich selbst überschätzende Negativ-auswahl von Schulversagern, Bluffern und "Schwierigen", die blind sind für die eigenen Defizite oder eine hochstaplerische Camouflage früh verinnerlicht haben. Nicht zufällig sah sich der Gründungsdirektor des staatlichen Hochbegabteninternats St. Afra, Werner Esser, bei seinem Wechsel ins Landerziehungsheim Louisenlund massiven Problemen gegen- über. Und auch Bernd Westermeyer, der im August 2012 nach vielen Irrungen und Wirrungen der über Jahre "kopflosen" Internatsschule die Leitung von Schloss Salem übernehmen soll, dürften bittere Elite-Lehrjahre bevorstehen.

Auf ein weiteres Problem wird viel zu wenig hingewiesen:

Gerade die preislich exklusiven Internatsschulen versuchen in den letzten Jahren, sich neue Kundenkreise im Ausland zu erschließen, zumal die "bessere Kundschaft" aus Deutschland - wegen der (angeblich) besseren Disziplinsituation - seit Jahren zu Tausen- den nach England und Übersee abwandert. Doch was sind das für Kreise, deren Nachwuchs man aus dem ehemaligen Ostblock, dem Orient, aus Asien usw. herbeilockt? Es dürfte sich hierbei zu einem erheblichen Teil um korrupte Polit- und Wirtschafts-kriminelle handeln, die in den Ostblock- und Schwellenländern zu schnellem Reichtum gekommen sind. Damit entsteht die Gefahr, dass auch die deutschen Nobelschulen (wie vermutlich ihre schweizerischen oder englischen Pendants) unter Umständen zu neuen Knotenpunkten in den Netzwerken der internationalen organisierten Kriminalität werden.

 

Lesen Sie hierzu auch:


Internats-Illusionen (3)

Das Märchen vom sozialen Lernen
Eine der am weitesten verbreiteten Internatsmythen ist die Annahme, das Leben im Internat vermittele die Soft-Skills des sozialen Miteinanders. Daher empfiehlt man Internatserziehung besonders gern für Einzelkinder oder sozial Unangepasste.
Allerdings sind die tatsächlichen Wirkungen von Internatserziehung weitgehend unerforscht . Es gibt den so genannten "heimlichen Lehrplan" der Internatssubkultur, der erheblich wirksamer zu sein scheint als die offiziellen Erziehungsbemühungen der Lehrer und Erzieher. Das Leben im Internat, so die ehemalige Leiterin des Landerziehungsheims Marienau und Internatsberaterin Anneliese Knoop, sei einem Eisberg vergleichbar: Nur ein Siebentel sei "über der Wasserlinie" sichtbar. Der Rest entziehe sich den Blicken der Erwachsenen. Kein Wunder, dass enttäuschte Eltern beklagen, im Internat lerne man vor allem die Untugenden sehr schnell, nicht zuletzt den viel- fach grassierenden exzessiven Drogenkonsum. Das gern beschworene Gemeinschaftsleben des Internats zeigt insofern eine gefährliche Kehrseite, weil der Wunsch nach "Gruppenzugehörigkeit" bzw. der entsprechende "Gruppendruck" sich oft als wirksamer erweisen als die Orientierungen der elterlichen Erziehung, die ohnehin in der Entwicklungszeit ihre prägende Wirkung verlieren. Es scheint sogar eine Art Gruppenzwang-Gen zu geben, das entsprechend vorbelastete Kinder und Jugendliche negativen Einflüssen fast willenlos ausliefert. Insofern verwundert es nicht, dass Internate in den Focus der soziologischen Forschung ("Gewaltsoziologie") geraten sind. Anhand typischer Internatsliteratur wird zum Beispiel versucht, Einblick in Abhängigkeitsverhältnisse zu  gewinnen, "in die Internate die ihnen Anvertrauten mitunter verstricken".
 
Erst kürzlich erschütterten Berichte über das Innenleben der Sport-Eliteschule "Friedrich Ludwig Jahn" in Potsdam das Bild vom idyllischen Sportlerheim und der guten Kameradschaft grund-legend. Beklagt wurden Desorganisation im Bereich der Schülerbetreuung, eine Atmosphäre der Rohheit und brutalen Konkurrenz, Freibriefe bzgl. unsozialen Verhaltens für Leistungsträger, Mobbing vor allem der Jüngeren sowie Vertuschung von Missständen durch ein System von Abhängigkeiten und Beziehungen.
 
Lesen Sie zu diesem Thema folgende Erfahrungsberichte:
 

Internats-Illusionen (4)
 
Verantwortungs- statt Herkunftselite?
Ein Lehrstück vom sozialen Lernen in der Schule Schloss Salem
 
1. Akt: Das künstliche Erlebnis von Armut und Ungerechtigkeit auf dieser Welt
 
2. Akt: Ein Kind begüterter Eltern hat was gelernt:
 
3. Akt: Eine Stipendiatin hat auch was gelernt:
 
Und was haben  S i e   jetzt gelernt?
Lesen Sie zu diesem Thema auch: "Der Feine Unterschied und seine Folgen"

Internats-Illusionen (5)
 
Heile Kinderwelt Schloss XY
 

1. Die "Golden-Spoon-Girls" von Schloss Neubeuern geben ein Konzert
Original Neubeuerner Kommentar: "Antonia, Camila und Anna geben am 7. Juli 2011 ein spontanes Überraschungskonzert - sehr zur Freude und Begeisterung ihrer Mitschüler."

2. Und das ist der Text des Liedchens (klick hier!) (Ja, was die lieben Kleinen so singen, wenn die Damen und Herren Pädagogen vor lauter Verzückung über so viel Spontaneität nicht mehr so genau hinhören!)

3. Ein Salemer Rapper rappt den "Schule-Schloss-Salem-Rapp"
("Plus est en voux" - vor allem plus Alk und plus Drogen, wie es scheint!)

4. Neubeuerner Boygroup besingt ihr Landschulheim Schloss Neubeuern ("Mein Gold, meine Aktien, mein Erbe, mein Schloss... und meine Wohlstandskrankheit!)

5. Can't Stop Drinking You  (Oder: Wie man Hoch%iges als harmlosen Softdrink tarnt. Da war der tolle Alko-Tester des Erziehers wohl eine ziemliche Fehlinvestition!)

6. How to steig aus  (Oder: Wie man den blöden Erzieher verarscht. Die erzählen dann den Zeitungsreportern wieder, wie sie jetzt alles im Griff haben!)

 

Lesen Sie hierzu auch: Sprösslinge in Sicherheit

 


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Tel.: 06645 - 918789

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(Aufruf  der Links mit Klick auf die Textzeilen!)

 


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